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Chlor-alkali Elektrolyse

Mit der Chlor-alkali Elektrolyse werden die wichtigen Grundchemikalien Chlor (Cl2), Wasserstoff (H2) und Natronlauge (NaOH) aus Natriumchlorid (NaCl) erzeugt.

Dafür wird Steinsalz, das neben wenigen anderen Salzen vor allem aus Natriumchlorid (Kochsalz) besteht, in Wasser gelöst und elektrolysiert.

Reaktionsablauf

Wenn man Kochsalz in Wasser löst, zerfällt es in positiv geladene Natriumionen (Na+) und negativ geladene Chloridionen (Cl-). Darüber hinaus befinden sich in einer solchen Lösung, ebenso wie in jeder wässrigen Lösung, positiv geladene Wasserstoffionen (H+), sogenannte Protonen und negativ geladene Hydroxidionen (OH-), welche zunächst als Wassermoleküle (H2O) vorliegen.

Wird nun Strom durch eine solche Lösung geleitet, wandern die negativ geladenen Ionen zur Anode und die positiv geladenen Ionen zur Kathode.

 

Verfahren

   
Amalgam-Verfahren Membran-Verfahren

Diaphragma-Verfahren

 
 
Durch die hohen Reinheitsanforderungen an die NaCl-Sole und die zur Vermeidung der Umweltbelastung durch quecksilberhaltige Abwässer hohen Kosten für deren Reinigung, verliert das Amalgam-Verfahren an Bedeutung, so daß heute vorwiegend das Diaphragma- bzw. das Membran-Verfahren angewendet wird.

Sie finden hier die Einsatzmöglichkeiten von Richter Produkten für die Membran- und Diaphragma-Verfahren. 

 
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