Pumpenzustands-Überwachung SAFERUN® für die Magnetkupplungspumpe MNK
Die Zuverlässigkeit einer Pumpe ist entscheidend für die Betriebssicherheit einer Produktionsanlage. Aus Anwendersicht ist deshalb die beste Pumpe natürlich die, die man gar nicht wahrnimmt, weil sie ihre Arbeit einwandfrei verrichtet.
Doch gibt es Anwendungen, bei denen Betriebszustände auftreten, die kritisch für die Funktion und die Lebensdauer der Pumpe sein können: Zu nennen sind Überlastung (Kupplungsabriss) oder transienter Betrieb (plötzliche Änderungen des Betriebspunktes).
Hier kann das Pumpenzustands-Überwachungssystems SAFERUN, das Richter Chemie-Technik künftig in seine magnetgekuppelten MNK-Pumpen integrieren wird, seine Stärken voll ausspielen. Das System erkennt Änderungen des Betriebs-zustandes; wirken sich die Änderungen auf den zulässigen Einsatzbereich der Pumpe aus, erfolgt ein Alarm. Somit ist der Betreiber in die Lage, die Pumpe stets im zulässigen Bereich und damit sicher zu betreiben.
Wie funktioniert das System? SAFERUN erfasst an der Magnetkupplung der Pumpe kontinuierlich das Drehmoment und vergleicht den Ist-Wert mit Referenzwerten. Über- bzw. Unterschreitungen werden über farbige Leuchtdioden im Gehäusedeckel angezeigt. SAFERUN hält alle Ergebnisse in einem Speicher fest; über die Funkschnittstelle kann der Betreiber die Daten mit einem dafür ausgerüsteten (optionalen) Handheld auslesen.
Über das im System integrierte HART-Protokoll können zusätzliche Informationen an ein übergeordnetes Leitsystem übergeben werden.
Das SAFERUN besteht aus zwei Baugruppen:
· dem SAFERUN-Spalttopfsystem und
· dem SAFERUN-Wandler.
Das Spalttopfsystem besteht aus einer Spule und einem Temperatur-sensor, die beide zwischen Spalttopf und Spalttopfeinheit untergebracht sind. Der SAFERUN-Wandler ist auf eine Laterne montiert. Beide Baugruppen sind über das Sensorkabel (lösbar) miteinander verbunden. Die Datenerfassung erfolgt berührungslos und ohne direkten Kontakt zum Medium. Entweder über die lokale LED-Anzeige unmittelbar an der Pumpe oder per Fernüberwachung erfährt der Betreiber verzögerungsfrei, ob ein für die Lebensdauer der Pumpe kritischer Zustand herrscht. Alle Meldungen beziehen sich direkt auf die Pumpe, somit sind keine Interpretationen erforderlich. Die Bedienung ist intuitiv verständlich, eine aufwendige Schulung der Mitarbeiter ist nicht erforderlich.
Alle genannten Informationen sowie Aussagen über Drehzahl, Drehmoment und Temperatur werden in einem ‚Datalogger’ gespeichert und können jederzeit abgefragt werden.
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